Schwangerschaft: Mutterschutz und Beschäftigungsverbot als Schutz

Während der Schwangerschaft können berufstätige Frauen ihre Rechte nach dem Mutterschutzgesetz und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz geltend machen, um sich und ihr Kind zu schützen.

Während der Schwangerschaft Mutterschutz beantragen, gilt für alle Frauen, die berufstätig sind. Dies gilt auch dann, wenn die Frau einer Beschäftigung in Heimarbeit nachgeht, eine Teilzeitarbeit hat, Auszubildende ist oder in der Probezeit steht. Das Gesetz legt unter anderem die Arbeitszeit, welche nicht mehr als 8 ½ Stunden täglich betragen darf, fest. Außerdem werden hier auch der besondere Kündigungsschutz, Urlaub, die Arbeitsbedingungen und andere relevante Beschäftigungsbedingungen geregelt.

Ein besonderer Punkt des Mutterschutzgesetzes ist das Beschäftigungsverbot für Schwangere bzw. stillende Mütter. Ein generelles Beschäftigungsverbot gilt sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes. Bei Zwillingen gilt dies bis 12 Wochen nach der Entbindung.

Das gesetzliche Beschäftigungsverbot kann durch die Erklärung der Mutter, dass diese gerne arbeiten möchte, aufgehoben werden. Allerdings hat die Mutter auch jederzeit das Recht diese Erklärung zurückzunehmen.

Ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat dürfen Schwangere auch nicht mehr mit Aufgaben betraut werden, die schädlich für das Kind sein können. Dazu zählt auch das Anheben von Lasten oder Arbeiten bei Kälte oder mit giftigen Gasen. Ebenso dürfen Schwangere zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht arbeiten. Ein Arbeitsverbot gilt ebenfalls für die Sonn- und Feiertage.

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